Cornelia Funke & Regina Kehn:
Wo das Glück wächst

Frankfurt: Fischer 2008.

www.fischerschatzinsel.de

ISBN 978-3-596-85225-3
32 Seiten
12,90  €

Ab 03 Jahre

 

 

 

 

Als Marie gerade 6 Jahe alt ist, ziehen die Eltern aufs Land. Da kann sie ganz allein ihre neuen Freunde besuchen gehen. Neue Freunde? Marie bleibt lieber in ihrem Zimmer und schaut aus dem Fenster – bis Fritz auf Schnecke erscheint und nach dem Glücksbaum fragt.

Glück kommt, wenn man dran glaubt

Die Geschichte erschien erstmals im Jahr 2000 im Rahmen von „Gutenachtgeschichten“ und wird hier nun als Grundlage zu einem Bilderbuch verwendet. Marie will wohl keine neuen Freunde auf dem Land finden, obwohl es so einfach erscheint. Erst als Fritz auftritt, weil er den Glücksbaum seiner Urgroßmutter braucht, taut Marie auf, und wie selbstverständlich reitet sie mit Fritz auf Schnecke durch das Dorf und lernt im Vorübergehn („-reiten“) die anderen Kinder kennen und auch Wespe, die Katze, die Zorro, dem Hund, eins verpasst hat, weil sie doch schwanger ist und daher leicht nervös..

 

Die Bilder von Regina Kehn sind leicht verschroben. Sie stellt Versatzstücke einfach neben- oder übereinander und lässt Fritz sehr „bäuerlich“ aussehen. Einfach und schlicht, aber das Herz auf den rechten Fleck. Dazu entsprechende Stücke, die wir mit „dem Land“ verbinden (viel Löwenzahn, hohes, ungemähtes Gras, ein Pferd, das den Namen „Schnecke“ wohl zurecht trägt, Kinder, die spielen, anstatt sich um Schule zu kümmern, zarte Liebesbande, die durch einiges Laub geknüpft werden.

 

Fazit: Auch in der Fremde findest du jemanden, der zu dir passt. Vielleicht auch mehrere. Für Kinder in ähnlichen Situation sehr zu empfehlen.

 

Ulrich H. Baselau für den "Wittmunder BilderBuchBär"en