Ute Andresen & Suse Schweizer:
Husch, Hanna, husch

Zürich: Atlantis bis Orell Füssli 2008.

www.ofv.ch

ISBN 978-3-7152-0550-2
32 Seiten
13,90  €

Ab 03 Jahre

 

 

 

 

Sie ist so süß wie sie da liegt und schläft, und wir alle lieben Hanna sehr. Aber wehe, sie ist wach! Nicht zu bändigen das Kind – und wo nimmt sie nur die ganzen Einfälle her! Probiert alles aus, was ihr einfällt.

Selbstvergessen

Kleine gereimte Sätze begleiten unsere Hanna sowie die erstaunten, liebe- und manchmal auch sorgenvolle Blicke von Mama und Papa, Oma und Opa sowie den beiden Zwillingsbrüdern.
Beim „Unfug“machen darf die schwarze Katze mit den großen gelben Augen mitmachen, obwohl Hanna nicht mit ihr spielt. Sie ist sich selbst genug, probiert alles aus, oft gedankenverloren oder sogar rücksichtslos. Malkleckse auf der Tischdecke werden nicht etwa bedauert, sondern ausgemalt und zu einem eigenen Kunstwerk gestaltet. Und unter Aufräumen des Kinderzimmers versteht sie das Verstauen der Spielsachen unter dem Laken.

 

Wusch und husch, schnief und schlurf, platsch und rumms sind Laut-Begriffe, die der Welt des Comics entnommen sind, hier aber Hanna charakterisieren: „Klecks auf die Decke / Knall auf den Teller / Rumms in den Keller / Ratsch an den Haken...“

 

Schön, dass die Eltern sie so lebendig sein lassen. Für Bedächtigkeit hat Hanna später noch Zeit genug.

 

Ulrich H. Baselau für den "Wittmunder BilderBuchBär"en