Stephen Biesty (Bilder) und Meredith Hooper (Text):
Burgen.

Aus dem Englischen von Nicola T. Stuart.

Hildesheim: Gerstenberg 2004.

ISBN 3-8967-502-1.
48 Seiten.
14,90  €.

Ab 05 Jahre.

 

 

 

10 Burgen werden vorgestellt, gewohnt detailliert gezeichnet und exakt beschrieben in ihrem Aufbau und ihrer Umgebung. Sechs gibt es noch heute, nur eine ist inzwischen eine echte Ruine.

Burgen heute, früher - wirklich

Wer Biestys Zeichnungen noch nicht kennt, muss sich dies Buch sowieso zulegen. Man braucht mindestens einen Biesty, wenn man nicht gar süchtig wird nach seinen fisselige, perspektivisch immer erstaunlichen Bildern mit den vielen Einzelheiten (man müsste mal ein Original sehen).
Hier werden zehn Burgen in ihrer Entstehungs- und Werdegeschichte aus verschiedenen Teilen der Welt vorgestellt: Gaillard und Chambord aus Frankreich, Caernarvon aus Wales, Krak aus Syrien, Windsor, Bodiam und Tower aus England, Osaka aus Japan, Engelsburg aus Italien und letztlich Neuschwanstein aus Bayern, Märchenschloss in Deutschland.

Jede Burg erhält vier Seiten: Auf der Doppelseite wird die Anlage quer- oder auch hoch-formatig gezeichnet wie sie entsteht, wie sie belagert und angegriffen wird oder wie sie einfach existiert im täglichen Einerlei (nach der Jagd auf Schloss Chambord). Dabei lüpft Biesty immer mal wieder ein Dach hoch, damit wir sehen können, was darunter passiert oder verweist auf Text-Anteile.
Die folgende Doppelseite hat vor allem Texte, die aber immer wieder durch kleine Bildern gegliedert werden, wobei diese über die vorher gehende Übersicht der Burg-Anlage hinausgehen oder sich auch auf sie beziehen.

Zum Schluss werden noch uns heute fremde Wörter erklärt (Insignien, Samurai, Hellebarde, Baldachin, …) sowie ein Personenregister angefügt (Saladin, Themse, König Artur usw.).

Ein Sach-Bilderbuch der Extraklasse für Menschen um 5 Jahre, 13 Jahre, ganz viel älter.