Thomas Lange, Maicel Wölk & Irmtraud Guhe:
Huckla und das Weihnachts-Oster-Durcheinander

Berlin und München: Langenscheidt 2011

www.langenscheidt.de

ISBN 978-3-468-20720-4
32 S * 19,99 € * ab 06 J

 

 

 

 

Das Ministerium für Glaubensangelegenheiten hat kurz vor Weihnachten dem Osterhasen gekündigt – [Easter-] Bunny has lost his job. Hexe Huckla und Witchy finden das gar nicht gut und überlegen, ob sie irgendwie helfen können. Das illustrierte Buch mit den deutsch-englischen Vokabeln und den Liedtexten ist eher Beigabe zur beigelegten CD und ohne diese kaum verständlich. Die Mischung und der Wechsel der beiden Sprachen geschieht spielerisch.

 

«Osternachten» soll das neue Fest heißen, an dem Weihnachten und zugleich Ostern stattfindet. Knecht Ruprecht ist der Böse, der Kinderhasser, der vielleicht etwas von Mathematik versteht («der» Weihnachtsmann habe pro Kind nur eine Millisekunde Zeit, also kann es gar keinen Weihnachtsmann geben), aber er versteht Nichts von der Liebe. Die Hexe Huckla hat drei Tage Zeit, um das Chaos um Weihnachten und Ostern zu beseitigen, aber sie hat keine Ahnung wie. Knecht Ruprecht strebt eine kinderlose Welt an!

Die Musik ist mit großem Orchester (alternativ: digital nachempfunden) produziert, die Liedertexte wechseln zwischen Englisch und Deutsch, die begleitenden Texte übersetzen sich teilweise schnell und fast unauffällig. Die Melodien stehen in der Tradition eines Andrew Lloyd Webber – sogar ein Countersong wird geliefert («Fragen»). Mehr als 10 Sprecher füllen die Sprech- und Gesangsrollen in den 18 Tracks der CD aus, das Musical ist buchbar über www.hexe-huckla-musical.de, die Noten stehen ebenfalls (als pdf-Datei) zum Herunterladen im Netz.

 

Das Buch (und damit auch die Illustrationen mit den «Sprechblasen») gerät gegenüber der CD in den Hintergrund, denn eine Sprache spricht man eben. Der Text ist eher begleitend, Nachschlagemittel für die, die schon so weit «verbildet» sind, die die Sprache über das Sprachtextbild besser verstehen als über das Ohr. Beide Lerntypen werden bedient.

 

 

 

 

Ulrich H. Baselau für den "Wittmunder BilderBuchBär"en