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Sigrid Laube & Silke Leffler: Wien: Annette Betz bei Ueberreuter 2004. ISBN 3-219-11146-7. Ab 03 Jahre.
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Till hält sehr zum Unmut der Pflanzen den Lauf der Zeit an. In der Eile hat er das Kalenderblatt nicht abgerissen – da kann es ja nicht Frühling werden! Frühling Der Wind ist das einzige Wesen, dass Tills Versäumnis bemerkt hat, die anderen wundern sich nur, dass die Sonne nicht so recht scheinen will und ihnen noch immer fürchterlich kalt ist. Da geht es der Vogelscheuche nicht anders als dem Maulwurf, dem Wurzelsepp fröstelt wie den Narzissen, die Erdmutter kann sie nicht zum Aufblühen bewegen. Ziemlich gut gefällt dieser Zustand dagegen dem Schneemann wie den Eisblumen auf der Windschutzscheibe des Autobusses. Zugegeben, die Geschichte ist ein bisschen dünn, taugt nur als Idee, wie die Natur sich untereinander verständigt, gaukelt umgekehrt aber dem jungen Leser vor, dass sie, die Natur, ohne den Menschen nicht auskäme. Umgekehrt wird natürlich „ein Schuh daraus“. Aber ein Bilderbuch trägt seinen Namen ja bekanntlich wegen der Bilder. Und Silke Leffler hat in ihrer Art wieder ganz allerliebste Zeichnungen gemacht. Sie benutzt neben ihren Aquarell-Farben auch diverse Materialien (Schreibblock mit Linien, Landkarte 1:50.000 aus Frankreich, Tapetenbordüre mit ihren Initialen, Rosenbilder usw.) Ein süßes Buch, das ob der Bilder in der Reihe der Häschenschule und der Wurzelkinder keine schlechte Figur macht.
P.S. 2004 fiel der Frühlingsanfang auf den 20. März. Sehr unpassend für die Geschichte.
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