Květa Pacovská:
eins, fünf, viele

Bargteheide: Minedition 2010

www.minedition.com

ISBN 978-3-86566-118-0
28 Doppelseiten * 19,95 € * ab 03 Jahre

 

 

 

 

Bilderbuch oder Kunst? Ganz eindeutig: Beides. Pacovská benutzt die neun zählenden Ziffern, um zu spielen, ihre Kreativität zu zeigen und von uns Anerkennung zu erhalten. Die geben wir gern.

Zahlengebäude

Die Eins beginnt nicht nur, sie ist zugleich diejenige, die das gesamte Zahlengebäude mit den Begriffen Nachfolger und Vorgänger erschafft. Sie darf denn auch auf vielen anderen Bildern erscheinen, als ein hölzern wirkender Mann mit langer Nase. Er liefert auch den ersten, aus dem dicken Papier geprägten schwarz umrandeten Punkt. Die anderen Zahlen haben mehr Punkte, und die kann man fühlen, wenn sie jeweils eingeführt werden.

Einige Zahlen beanspruchen mehr Platz, viele haben Gucklöcher zur Folgeseite (oder zurück), einige verdecken mit Türen kleine Bilder, die in irgendeiner Form mit Zählen oder „der“ gerade behandelten Zahl zu tun haben. So wie die Person Eins es vormachte, so machen es die anderen Ziffern nach, sie suchen sich eine oder zwei Personen oder Wesen, die das Zeichen nachbilden. Sie verkrümmen sich (3, 6) oder machen gymnastische Übungen (4) oder verbeugen sich im Siebenerpack, jede einzelne als Sieben.

Etwas Besonderes fiel Pakovská ein für die Wiederholung der Ziffern, wenn sie nämlich die Zehn einführt als Null, der sich die Eins einfach voranstellt.

 

Als Zahlen-Lernbuch nicht ganz besonders zu empfehlen, als ein sehr gelungenes Kunstwerk in Form eines Bilderbuchs allerdings sehr.

 

 

 

Ulrich H. Baselau für den "Wittmunder BilderBuchBär"en